WEBVTT
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Wir dürfen gerade bei der Mobilität 
nicht glauben, wir können alles verordnen,
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sondern die Menschen 
müssen wir mitnehmen.
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Die Akzeptanz in der 
Bevölkerung ist ganz entscheidend.
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Unser Aktionsplan besteht aus
mehreren Bestandteilen.
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Wir sind aktuell in der fortgeschrittenen
Analysephase, in der wir schauen,
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wo liegen die Stärken, wo liegen
die Schwächen, wo sind Handlungsbedarfe.
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Im Anschluss wollen wir uns mit der
strategischen Zielsetzung auseinandersetzen.
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Das heißt, wie soll die Mobilität
der Zukunft in Nagold aussehen?
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Im gesamten Prozess werden 
wir die Bürgerinnen und Bürger
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und Interessensvertreter beteiligen.
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Das ist besonders wichtig,
weil die Menschen vor Ort
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einfach am besten wissen, wo die
Mobilitätssituation noch nicht ideal ist.
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Und sie bringen häufig auch Ideen mit,
wie man die Situation verbessern kann.
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Nachhaltige Mobilität 
ist wichtig,
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weil Nagold ist eine wachsende Stadt,
eine prosperierende Stadt.
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Wie müssen wir diese Straßenräume
so gestalten, dass das Fahrzeug,
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der Kinderwagen, das Fahrrad, der Fußgänger
sich sozusagen parallel bewegen können.
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Wir beziehen die Bevölkerung
in diese Fragestellung mit ein.
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Wie sind die Bedürfnisse?
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Und dieser Fragestellung wollen wir mit
einem Mobilitätskonzept eine Antwort geben.
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Über den Prozess hinweg nutzen wir sehr
unterschiedliche Formate der Beteiligung.
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Wir sind gestartet mit einer Online-Beteiligung, 
an der jeder teilnehmen konnte.
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Auf einer digitalen Karte
konnten die Bürger zu jeder Zeit
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ihre Hinweise für Verbesserungensbedarfe,
Stärken und Schwächen kommentieren.
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Bei der Online-Beteiligung 
haben wir mehr
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als 800 Kommentare und Beiträge erhalten,
wir haben uns sehr darüber gefreut.
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Es zeigt das große Interesse
der Bevölkerung mitzugestalten
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und ihre Ideen und 
Hinweise einzubringen.
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Dann geht es in 
Richtung Maßnahmenplanung,
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wo wir eben alle Maßnahmen
konkretisieren möchten.
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Im Anschluss werden wir die Umsetzung
vorbereiten, indem wir Zeitpläne aufstellen,
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Verantwortlichkeiten
hinter die Maßnahmen schreiben.
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Und am Ende soll das Konzept
durch den Gemeinderat beschlossen werden.
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Und mit dem Konzept
von Mobilitätsstationen
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und auch die Berücksichtigung von
Bike and Ride-Anlagen im Radverkehrskonzept,
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wollen wir den Umstieg auch zwischen
den Verkehrsträgern vereinfachen und verbessern.
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Um noch mehr nachhaltige Mobilität
erreichen zu können.